Mook E & Yossi Fine

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Der israelische HipHop wäre wohl sicher nie geboren worden, hätte dieser Mann ihm nicht zur Geburt verholfen: Mook E rappte mit seiner Band Shabak Samech schon Mitte der 90er Jahre auf Hebräisch. Das war ein Novum für ein Land, dessen Musikszene bis dahin nur amerikanischen HipHop und Mainstream kannte. Bis heute ist der Mittdreißiger ein großes Idol für viele, die es ihm seither mit dem Rappen auf Hebräisch nachtun.

Zwei Alben hat er inzwischen auch als Solokünstler veröffentlicht, an einem neuen dritten arbeitet er derzeit. Es soll im Sommer erscheinen. „Ich glaube wir haben unseren ganz eigenen Style entwickelt. Da ist HipHop drin und Reggae, da ist Rock drin und Pop und da ist vor allem unsere Seele drin“, beschreibt Mook E, dessen Familie ursprünglich aus Deutschland und Polen stammt, seinen Sound.

Er hat vor allem mit guten und sehr kritischen Texten von sich Reden gemacht. Der Song „Medabrim al shalom“ (Von Frieden reden) ist bis heute eine Hymne für viele junge Israelis, auch wenn der Rapper seine markante Zeile „alle reden von Frieden, aber niemand von Gerechtigkeit“, vor allem gesellschaftskritisch verstanden sehen will. Doch in Israel kann niemand von Frieden reden, ohne es in einen politischen Zusammenhang zu stellen. Bassist Yossi Fine gilt als einer der besten seines Metiers in Israel und seiner Wahlheimat New York. Seine Zusammenarbeiten reichen von David Bowie über Lou Reed, Karsh Kale und Ruben Blades bis zu Gil Evans. Auch mit seiner Band Ex-Centric Soundsystem machte der Bassist und Produzent viele Jahre von sich in der Weltmusikszene reden.

www.myspace.com/hashabak

Konzerte

30. Mai, 21 Uhr, Stadtgarten, Köln
1. Juni, 16 Uhr, Kulturbrauerei, Berlin

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